{"id":1005,"date":"2024-09-29T16:46:31","date_gmt":"2024-09-29T14:46:31","guid":{"rendered":"https:\/\/neu.effa-segeln.de\/?p=1005"},"modified":"2024-10-23T20:10:04","modified_gmt":"2024-10-23T18:10:04","slug":"sommertoern-3-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/effa-segeln.de\/?p=1005","title":{"rendered":"Sommert\u00f6rn 3 2024"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der dritte Sommert\u00f6rn startete in Carolinensiel. Dort wurden wir bereits am ersten Abend mit einem gro\u00dfen Feuerwerk begr\u00fc\u00dft. Nachdem wir uns auf der Exodus \u201ch\u00e4uslich\u201d eingerichtet hatten, ging es am n\u00e4chsten Tag bei gutem Segelwetter nach Wangerooge. Nach einer ausgiebigen Wanderung in die Stadt spazierten wir \u00fcber den Strand von Wangerooge und feierten am Abend den Geburtstag unseres Skippers bei leckerer Pizza in der Stadt. Am n\u00e4chsten Tag segelten wir weiter \u00fcber das Wattenhoch nach Spiekeroog. Die Insel empfing uns mit (wie k\u00f6nnte es auch anders sein) gutem Wetter und sehr, sehr gutem Eis. Gut gest\u00e4rkt ging es weiter \u00fcber die Insel, da wir noch dem wahren Inselw\u00e4chter, Polizeidackel \u201cHubert\u201d einen Besuch abstatten wollten. Nachdem wir diesen auch im Garten \u201cseiner\u201d Polizeistation antrafen, machten wir uns auf den Weg zum Strand, um dort Volleyball zu spielen. Eine Aktivit\u00e4t, mit der wir noch viele Stunden auf dem T\u00f6rn verbringen sollten. Am n\u00e4chsten Tag segelten wir gem\u00fctlich weiter nach Langeoog. Durch das wunderbar warme Wetter und den &#8211; wenn auch f\u00fcr das Segeln nicht optimalen &#8211; Wind, konnten wir w\u00e4hrend der \u00dcberfahrt bereits Baden gehen und neben dem Boot herschwimmen. Nach einem erfolgreichen Strandtag machten wir uns abends nochmal auf, um uns dem Sonnenuntergang anzusehen. Auch am n\u00e4chsten Tag machten wir uns auf den Weg zur n\u00e4chsten Insel. Auf dem Weg nach Baltrum begegneten wir, wie auch schon auf dem Weg zuvor, zahlreichen Robben und auch zwei Schweinswalen. Die Natur beeindruckte uns nicht nur auf dem Wasser, sondern auch die Insel Baltrum. Nachdem wir durch eine Landschaft aus Wattwiesen und Gr\u00fcn zum Strand gekommen waren, widmeten wir uns wieder unserer (zweit)wichtigsten Besch\u00e4ftigung nach dem Segeln: Dem Volleyballspiel. Abends ging es zur\u00fcck zum Schiff, wo wir bei einer Runde \u201cBang\u201d unsere K\u00fcnste als Cowboy testen. Dieses Spiel begleitete uns ebenfalls \u00fcber den ganzen T\u00f6rn und sollte noch zu der ein oder anderen, kurzzeitigen Feindschaft f\u00fchren. Da wir uns am Wochenende zur \u201cWattensail\u201d angemeldet hatten, einer Parade von Traditionsseglern, machten wir uns am n\u00e4chsten Tag auf den Weg zur\u00fcck nach Carolinensiel. Da die Etappe an einem Tag zu lang gewesen w\u00e4re, \u00fcbernachteten wir auf Spiekeroog, um am n\u00e4chsten bei st\u00fcrmischem Wetter nach Carolinensiel \u00fcberzufahren. Man h\u00e4tte fast denken k\u00f6nnen, dass es geregnet h\u00e4tte. Wir kamen klatschnass an der Schleuse in Harlesiel an. Jedoch wurden wir auf der Fahrt von der aufsch\u00e4umenden Gischt erwischt. Anders als erwartet, kam diese st\u00fcrmisch \u00dcberfahrt bei der Crew gr\u00f6\u00dftenteils gut an und die Freude auf die bereits angek\u00fcndigte Fahrt zur einzigen Hochseeinsel Deutschlands, Helgoland, war geweckt. Jedoch musste der Nervenkitzel noch etwas warten, da wir zun\u00e4chst in Carolinensiel die Schiffsparade mitfuhren. Vor der Parade wurde die Abstimmung zum sch\u00f6nsten Schiff ausgerufen, wo wir den zweiten Platz belegen konnten (von ca. 30 Schiffen). Die Stimmung w\u00e4hrend der Parade war mega. Sehr viele Menschen kamen ans Wasser, um uns und das Schiff zu feiern. Abends war das Skipperessen gestellt. Wir verdr\u00fcckten mit unserer Crew von 10 MitseglerInnen satte 54 Heringe! Frei nach dem Motto: \u201cMatjes geht immer!\u201d. Am Abend besprachen wir das Routig f\u00fcr die N\u00e4chsten Tage. Da der Wind gedreht hatte, schien der Traum von Helgoland geplatzt und wir entschieden uns f\u00fcr eine Route entlang der n\u00e4chsten gro\u00dfen St\u00e4dte wie Bremerhaven, die schlussendlich in Hamburg enden sollte. Also schleusten wir am n\u00e4chsten Mittag nach dem Essen wieder aus der Harle hinaus und machten uns auf den Weg nach Hooksiel. Dort angekommen wurden wir vom Wettergott \u00fcberrascht. Nachdem sich der W-lan Code organisiert wurde checkten wir die Wetterdaten und stellten fest, dass sich der Wind erneut gedreht hatte. UND ZWAR GENAU ANDERSHERUM! Also hie\u00df es am n\u00e4chsten Morgen \u201cLeinen los!\u201d und auf nach Helgoland. Bei nahezu perfektem Wetter erreichten wir nach rund 12 Stunden die Insel. Angekommen erkundeten wir Helgoland und machten einen Spaziergang zur \u201cLangen Anna\u201d \u00fcber die beeindruckenden Klippen der Insel. Danach waren wir noch einkaufen und a\u00dfen gl\u00fccklich unsere Spaghetti Bolognese an Deck. Abends erreichten uns die Sternschnuppenschauer und wir beobachteten sie von der Kaimauer aus. Am n\u00e4chsten Tag ging es nochmal \u00fcber die Insel und dann weiter nach Amrum. Bei etwas mehr Welle steuerten wir sicher unser n\u00e4chstes Ziel an, wo wir auch kurz nach dem Anlegen von einem Gewitter begr\u00fc\u00dft wurden. Am n\u00e4chsten Tag wurde im Hafenbecken das Dinghi gesegelt und im gleichen Atemzug auch die P\u00fctz versenkt, die aber zum Gl\u00fcck aus 11 Metern Tiefe! Hochgetaucht werden konnte. Im Anschluss gingen wir Einkaufen, um unsere Vorr\u00e4te aufzuf\u00fcllen. Am sp\u00e4ten Nachmittag hatte ein Teil unserer Crew die M\u00f6glichkeit den Rettungskreuzer Ernst Meier-Hedde zu besichtigen. Das war ein spannender Einblick in die Arbeit der Seenotretter. In der Hoffnung auf der einen Seite mal von so einem Kreuzer gerettet zu werden, aber auf der anderen Seite auch nicht unterzugehen, machten wir uns auf den Weg nach Hallig Hooge, einer kleinen Hallig in Nordfriesland. Bei Nieselregen \u00fcbergefahren hatten wir doch dort alle dringend das Bed\u00fcrfnis auf Hallig Hooge zu baden. Also zogen wir uns sofort nach der Ankunft um und badeten im Hafen. Dieser lag direkt in der Natur und wir machten gemeinsam mit ein paar Jugendlichen der Insel Saltos von einer Br\u00fccke und genossen sp\u00e4ter eine hei\u00dfe Dusche (teilweise die Erste seit langer Zeit) im Hafen. Am n\u00e4chsten Tag segelten wir wieder rund 12 Stunden zur\u00fcck nach Cuxhaven, um dort noch in der Hafeneinfahrt von der Polizei kontrolliert zu werden. Nachdem wir auch diese Situation kl\u00e4ren konnten, fielen wir alle etwas m\u00fcde ins Bett. Nur, um dann am n\u00e4chsten Morgen um 4 Uhr abzulegen, damit wir doch noch unser Endziel Hamburg erreichen konnten. Bei einem wundersch\u00f6nen Sonnenaufgang segelten wir die Elbe hoch, w\u00e4hrend ein Teil der Crew weiterschlief, erreichten wir gegen Nachmittag den Steg in Finkenwerder. Wir machten uns gleich auf den Weg in die Stadt, bestaunten von der F\u00e4hre aus, den Hafen und die riesigen Kreuzfahrtschiffe und schauten uns die Elbphilharmonie und die Speicherstadt an. Abends zur\u00fcck auf dem Boot genossen wir nochmal den letzten Abend und bereiteten uns auf die Abfahrt am n\u00e4chsten Tag vor. Am Morgen hie\u00df es, wie schon so oft \u201cklar Schiff\u201d machen und innerhalb von zwei Stunden war das Gep\u00e4ck ausgeladen, das Boot geputzt, die Bilge gereinigt und die Kojen abgezogen. Bereit f\u00fcr die Abfahrt machten wir noch einen kurzen Ausflug in die Pizzeria und schlossen unseren T\u00f6rn zufrieden ab. Wir \u00fcbergaben nun an den Studentent\u00f6rn, w\u00fcnschten eine gute Zeit und machten uns auf dem Weg in die Heimat. Die Stunden im Auto vergingen schnell und dank der zuvor organisierten Verpflegung und einen kurzen Stopp bei der Eisdiele kamen wir mehr als zufrieden in Kleve gegen 21 Uhr an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr den Sommert\u00f6rn 3<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Franzi (Teilnehmerin), Katharina (Trainee)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der dritte Sommert\u00f6rn startete in Carolinensiel. Dort wurden wir bereits am ersten Abend mit einem gro\u00dfen Feuerwerk begr\u00fc\u00dft. 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