{"id":1017,"date":"2024-10-02T21:13:32","date_gmt":"2024-10-02T19:13:32","guid":{"rendered":"https:\/\/neu.effa-segeln.de\/?p=1017"},"modified":"2024-10-02T21:23:00","modified_gmt":"2024-10-02T19:23:00","slug":"freizeitbericht-ue18-toern-2-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/effa-segeln.de\/?p=1017","title":{"rendered":"Freizeitbericht \u00dc18 T\u00f6rn 2 2024\u00a0"},"content":{"rendered":"\n<p>Da trafen sich am Samstag, den 14. September 2024 am Klever Bahnhof aus (fast) allen Ecken der Bundesrepublik zehn junge Menschen, um gemeinsam mit der Exodus eine Woche herumzuschippern. Sachen in den roten, alten Bulli gepackt und schon ging es los in Richtung des etwa 3 Stunden entfernte Lauwersoog, wo der vorherige T\u00f6rn mit dem Schiff hingefahren ist. Mit einem kurzen Zwischenstopp in Kampen &#8211; zum Tanken und um sich ein bisschen besser kennenzulernen &#8211; kamen wir dann auch am Hafen an. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel in so ein kleines Boot reinpasst. Das Essen f\u00fcr eine Woche, das Hab und Gut der Mitfahrenden, alles M\u00f6gliche um auch immer sicher anzukommen (Karten und Ger\u00e4te, etc.). Zus\u00e4tzlich zu dem, was bereits an Bord ist wie zum Beispiel Ersatzteile f\u00fcr alle m\u00f6glichen technischen Einrichtungen an Bord. Nach dem Einstauen und dem Verabschieden der alten Crew gab es erst einmal f\u00fcr uns alle an Bord die obligatorische Sicherheitseinweisung, denn wir wollten schon am Samstag direkt raus aus dem Hafen und hinaus ins Wattenmeer. Jedoch mussten wir vor dem Ablegen noch auf unseren Mitfahrenden angehenden Siedlungswasserwirtschaftsingenieur warten, der bei einem Spaziergang sehr erstaunt von den hiesigen Deichanlagen war. Das erste Schleusenman\u00f6ver klappte ohne Probleme und schon waren wir drau\u00dfen im von Ebbe und Flut beeinflussten Gew\u00e4sser. Unser Plan war es, mit dem ankommenden Hochwasser \u00fcber ein Wattenhoch zu fahren und etwas entfernt von Lauwersoog zu ankern, jedoch war die Flut windbedingt niedriger ausgefallen, sodass uns leider die zwei Handbreit Wasser unterm Kiel fehlten, um durchs Watt zu fahren, also warfen wir unseren Anker nicht weit entfernt von unserem Starthafen. Auch wenn wir unseren urspr\u00fcnglichen Plan nicht verwirklichen konnten, hatten wir trotzdem einen sch\u00f6nen Abend mit malerischem Sonnenuntergang und einer angenehmen Zeit an unserem ruhigen Ankerplatz. Einige trauten sich sogar, die Nacht direkt unter den Sternen in H\u00e4ngematte und Schlafsack zu schlummern!&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag stand dann ein Teil der Crew fr\u00fch auf, um mit ablaufendem Wasser den Anker zu lichten und uns auf den Weg nach Borkum zu begeben. Die anderen unter Deck bereiteten f\u00fcr uns alle ein leckeres Fr\u00fchst\u00fcck zu, wie es sich f\u00fcr eines am Sonntag geh\u00f6rt mit Br\u00f6tchen und wer mochte auch ein Ei.&nbsp; Unser Weg f\u00fchrte au\u00dfen an den Inseln vorbei. Leider waren wir an diesem Tag mit wenig Wind und f\u00fcr unerfahrene M\u00e4gen nicht unerheblichen Wellengang gesegnet, sodass die \u00dcberfahrt nicht f\u00fcr alle angenehm war. Im Hafen angekommen gab es dann aber direkt eine leckere Mahlzeit, sodass die Seekrankheit schnell verflogen war.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Montag haben wir uns dann ganz der Erkundung der Insel gewidmet. Und wir stellten fest: Es war Sanddornsaison; und so konnte man diesen auch als unterschiedlichste Produkte konsumieren: als Tee, Marmelade, direkt vom Busch oder als Geburtstagskuchen, denn unser Co-Skipper ist an diesem Tag wieder ein Jahr \u00e4lter geworden. Nach einer gemeinsamen Porreebesorgungsaktion, die f\u00fcr einiges an Aufsehen sorgte (zw\u00f6lf Porreestangen kauft jemand nicht alle Tage), begaben wir zu unterschiedlichen Orten auf dem Eiland. Ein paar von uns trauten sich sogar nach einem K\u00e4nnchen Ostfriesentee in die rauen Fluten der Nordsee, w\u00e4hrend andere ihre k\u00fcnstlerische Ader beim Zeichnen im Sand auslebten. Abends wurde dann noch die Gitarre ausgepackt und wir haben zusammen die gro\u00dfen Klassiker aus unseren Bord-Liederb\u00fcchern gesungen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKlar bei Vor- und Achterleine!\u201c und sp\u00e4ter dann \u201eHei\u00df Kl\u00fcver und Schoner!\u201c, hie\u00df es am n\u00e4chsten Morgen, denn es ging weiter, diesmal in Richtung Greetsiel. Dort angekommen hatten wir dann nach dem Mittagessen genug Zeit den Ort ein bisschen zu erkunden. Hier lie\u00dfen wir den Abend bei Bier oder Kakao mit gemeinsamem Kartenspiel ausklingen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mittwoch hatten wir dann einen weiten Weg zu bew\u00e4ltigen. \u00dcbers Wattenmeer, die Emsm\u00fcndung und Delfzijl ging es bei \u201eTopsegelwetter\u201c nach Groningen. Wir fanden es alle sehr spannend in dieser lebendigen Stadt unterwegs zu sein.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mitten in der Stadt befindet sich das \u201eForum Groningen\u201c, von dem wir am n\u00e4chsten Tag einen wunderbaren Blick auf die Stadt hatten. Gegen Mittag fuhren wir dann weiter und das mitten durch die Innenstadt! Ganze 14 Br\u00fccken \u00f6ffneten nacheinander f\u00fcr uns und alle Leute, ob zu Fu\u00df, mit de Fiets oder im Auto mussten warten, bis wir durchgeschippert waren. W\u00e4hrenddessen konnten wir auf Deck zu grooviger Musik abtanzen. Nach einem (etwas spontanen) Schleusenman\u00f6ver fuhren wir in das Reitdiep, um unseren Zielhafen f\u00fcr den Tag anzulaufen: Zoutkamp. Die Zeit auf dem Kanal verbrachten wir damit, uns in den Mast hochzuziehen oder ein paar Temperaturunempfindliche hinter dem Schiff auf den Fendern zu ziehen. Abends am Hafen angekommen gab es dann bei rheinischem Eintopf einen bezaubernden Sonnenuntergang.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Freitag war dann leider schon unser vorletzter Tag (und unser letzter kompletter) auf dem Schiff, aber an diesem waren wir mit gutem Wind zum Segeln gesegnet, sodass wir auf dem direkt angrenzenden Lauwersmeer ein paar sch\u00f6ne Wenden mit Vollzeug fahren konnten. Jeder durfte mal die unterschiedlichen Aufgaben bei der Wende \u00fcbernehmen, sodass wir am Ende ziemlich gut an allen Positionen waren. Nach dem Bergen der Segel konnten wir noch ein bisschen Fenderreiten und nach einem kleinen Zwischenstopp in unserem Starthafen zum Tanken fuhren wir wieder hinaus durch die Schleuse aufs Wattenmeer. Diesmal um uns zwischen Lauwersoog und Schermonnikoog auf dem Watt trockenfallen zu lassen. Nachdem sich das Wasser dann verzogen hatte, konnten wir einen ausgedehnten Wattspaziergang machen und wurden auch noch Zeugen eines weiteren atemberaubenden Sonnenuntergangs. Die au\u00dferordentlich besondere Stimmung des Wattenmeers haben wir dann noch bei einer gemeinsamen musikalischen Session genossen. W\u00e4hrend das Wasser so langsam zur\u00fcckkam, konnten wir uns dann schon auf die (kleine) Nachtfahrt zur\u00fcck nach Lauwersoog vorbereiten, die wir ohne gr\u00f6\u00dfere Zwischenf\u00e4lle meisterten.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Und so kam der Samstag und wir mussten uns schweren Herzens wieder vom Schiff verabschieden. Vorher war nat\u00fcrlich erstmal gro\u00dfes Klarschiffmachen angesagt, damit die n\u00e4chste Crew ein sch\u00f6nes Schiff zur \u00dcbergabe hat. Nach einem Pfannekuchenessen verabschiedete sich die Erste unserer Gruppe zur Bushaltstelle, da diese noch mit anderen Freunden einen anderen Urlaub in den Niederlanden machte. Der Rest fuhr noch gemeinsam zur\u00fcck nach Kleve zum Bahnhof, wo unsere Reise begonnen hatte. Im Zug hie\u00df es dann weiter Abschied nehmen; jetzt sind wir alle wieder wohlbehalten in unseren Wohnorten angekommen. Auch wenn wir uns nun in Geldern oder G\u00f6ttingen, Potsdam oder M\u00fcnster befinden, haben wir als Gruppe eine wundervolle Zeit gehabt, mit gro\u00dfartigen Erinnerungen!&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da trafen sich am Samstag, den 14. 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