{"id":1562,"date":"2025-11-07T13:39:28","date_gmt":"2025-11-07T12:39:28","guid":{"rendered":"https:\/\/effa-segeln.de\/?p=1562"},"modified":"2025-11-07T13:39:29","modified_gmt":"2025-11-07T12:39:29","slug":"toernbericht-herbst-2-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/effa-segeln.de\/?p=1562","title":{"rendered":"T\u00f6rnbericht Herbst 2 2025"},"content":{"rendered":"\n<p>Der letzte T\u00f6rn des Jahres startet in Kleve. Von dort aus fahren wir nach Heeg, doch schon auf dem Weg dorthin wird uns an einer Autobahnrastst\u00e4tte das Geld aus der Tasche gezogen. Zwar mit ein paar M\u00fcnzen weniger in der Tasche kommen wir dennoch gut in Heeg an. Dort treffen wir auf den M\u00e4dels-T\u00f6rn, der uns bereits mit einer leckeren Pizzasuppe erwartet. Danach werden zun\u00e4chst das Gep\u00e4ck und die Lebensmittel verstaut und die Sicherheitseinweisung durchgef\u00fchrt. Am Abend spielen wir noch Versteck-Fangen, doch im Stockdunkeln bleibt so mancher unbemerkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag starten wir ganz gem\u00fctlich in den Morgen und \u00fcben zun\u00e4chst ohne Fahrt und Wellengang, wie Kl\u00fcver, Fock und Schoner gesetzt werden. Dann geht\u2019s raus aufs Heeger Meer, wo das Gelernte direkt angewendet wird. Bei jedem neuen Man\u00f6ver darf jeder einmal an die Pinne. Anschlie\u00dfend segeln wir zu einer kleinen Insel, wo wir das Dinghi zu Wasser lassen und uns im Rudern versuchen. Nach einer kleinen St\u00e4rkung geht es weiter nach Stavoren, von wo aus wir am Montag nach Medemblik weiterfahren wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Da Windst\u00e4rken von 4 bis 5 angesagt sind, reffen wir vorsorglich schon einmal den Schoner. Auch wenn sich unsere frische Crew ordentlich Schr\u00e4glage gew\u00fcnscht hat, wollten wir nicht gleich am ersten Tag alle \u00fcber der Reling h\u00e4ngen sehen. Nun ja \u2013 der angek\u00fcndigte Wind und die Welle bleiben schlie\u00dflich aus. Wir reffen wieder aus und k\u00f6nnen bei strahlendem Himmel und ein bisschen Schr\u00e4glage in einem Schlag nach Medemblik \u00fcbersetzen. Am Abend st\u00f6\u00dft noch unsere Trainee zur Crew, womit das Team nun komplett ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Enkhuizen ist unser n\u00e4chstes Ziel. Trotz grauem Himmel g\u00f6nnen wir uns dort ein Eis und machen einen kleinen Stadtbummel. Abends im Saloon kommen wir auf die gro\u00dfartige Idee, das Blech mit den etwas zu lange gebackenen und dementsprechend steinharten Brownies in ein Spiel einzubauen: Jeder bekommt einen L\u00f6ffel, und wer eine 6 w\u00fcrfelt, darf sich das Blech schnappen und versuchen, so viel Brownie wie m\u00f6glich herauszukratzen. Der N\u00e4chste, der eine 6 w\u00fcrfelt, darf \u00fcbernehmen. W\u00e4hrend einige nach zwei Runden aufgeben, k\u00e4mpfen Skipper, Co-Skipperin und Trainee hartn\u00e4ckig um die letzten Kr\u00fcmel.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Mittwoch steht uns eine l\u00e4ngere Strecke bevor. Von Enkhuizen segeln wir entlang des Houtribdeichs durch die Ketelbr\u00fccke zu einem kleinen Naturanleger, idyllisch gelegen zwischen Apfelb\u00e4umen und hohem Schilf, und das ganz ohne Plotter, nur mit Seekarte und Navigationsbesteck. Als wir ankommen, ist es bereits fast dunkel. Wir sammeln Feuerholz und entz\u00fcnden ein kleines Lagerfeuer. Bei einer Runde Werwolf und Brat\u00e4pfeln lassen wir den Abend gem\u00fctlich ausklingen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen m\u00fcssen beide Masten gelegt werden. Alle packen mit an, sodass schon bald beide fest verzurrt an Deck liegen. Trotz des Chaos an Bord setzen wir unsere Reise entlang der IJssel in Richtung Emmerich fort. Vor uns liegt eine lange, regnerische Flussfahrt, begleitet vom gleichm\u00e4\u00dfigen Motorger\u00e4usch und zahlreichen Berufsschiffen, die uns mal mit mehr und mal mit weniger Abstand \u00fcberholen. Im Halbdunkel erreichen wir schlie\u00dflich Deventer, wo wir m\u00fcde in die Kojen fallen, denn am n\u00e4chsten Morgen geht es fr\u00fch weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach mehreren Schichtwechseln und Regeng\u00fcssen machen wir mittags Halt in Zutphen f\u00fcr eine langersehnte echte niederl\u00e4ndische Frikandel mit Pommes Spezial. Am Abend legen wir in Doesburg an, wo einige Crewmitglieder eine etwas zu enge Begegnung mit einer Ente haben. Kurz bevor wir am n\u00e4chsten Tag wieder ablegen wollen, l\u00e4uft die Ninive, ein befreundetes Schiff vom CVJM Moers, in den Hafen ein. Kurzerhand beschlie\u00dfen wir, die Reise gemeinsam als Flottille fortzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterwegs werden wir mit frisch gebackenen Zimtschnecken versorgt, die selbstverst\u00e4ndlich mit einem gekonnten Bootshaken-Man\u00f6ver auch an die Ninive \u00fcbergeben werden. Kurz vor unserem letzten Stopp trennen sich unsere Wege, und wir werfen den Anker vor einer kleinen Insel in der Bieland. Diese wird nat\u00fcrlich sofort von uns erkundet und \u201ebesetzt\u201c. So genie\u00dfen wir unsere letzte Nacht an Bord, umgeben von Natur und einem klaren Sternenhimmel.<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen hei\u00dft es dann: Putzen, Packen und klar Schiff machen, bevor wir die letzte Etappe zu unserem Zielhafen in Emmerich antreten. Geschafft, aber zufrieden verabschieden wir unsere Teilnehmenden. Auf das wir uns im Winterlager wiedersehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der letzte T\u00f6rn des Jahres startet in Kleve. 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