{"id":978,"date":"2024-08-17T16:55:48","date_gmt":"2024-08-17T14:55:48","guid":{"rendered":"https:\/\/neu.effa-segeln.de\/?p=978"},"modified":"2024-08-17T16:57:30","modified_gmt":"2024-08-17T14:57:30","slug":"toernbericht-sommer-2-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/effa-segeln.de\/?p=978","title":{"rendered":"T\u00f6rnbericht Sommer 2 2024"},"content":{"rendered":"\n<p>Am 20.07. ging es morgens um acht f\u00fcr uns am Winterlager los, um den Sommert\u00f6rn 1 in Hooksiel abzul\u00f6sen. Nach einer lustigen Autofahrt mit vielen Kennenlernspielen erreichten wir Hooksiel bei sehr hei\u00dfem und sonnigem Wetter. Der Sommert\u00f6rn 1 begr\u00fc\u00dfte uns mit frittierten Apfelk\u00fcchlein, sodass wir uns erstmal sattessen konnten. Nach dem gemeinsamen Auf- und Umr\u00e4umen und einer einst\u00fcndigen (erfolgreichen) Suche nach einem im Hafenbecken versenkten Handy machte sich der Sommert\u00f6rn 1 auf den Weg nach Kleve und wir auf den Weg in die Eisdiele. Am Abend gab es dann die ausf\u00fchrliche Sicherheitseinweisung, nicht nur f\u00fcr uns, sondern auch f\u00fcr einige interessierte Touristen am Hafenbecken.<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen machten wir uns auf den Weg nach Wilhelmshaven, denn die Crew wollte mal ein echtes U-Boot sehen. Auf dem Weg zur Schleuse lie\u00dfen sich einige bei dem hei\u00dfen Wetter im Wasser hinterherziehen, als wir feststellten, dass wir aufgrund einer Verz\u00f6gerung durch den Wechsel des Seewasserfilters der Maschine genau zur Mittagspause der Schleusenw\u00e4rter kamen. Daraufhin ankerten wir spontan im Hooksieler Binnentief und Co-Skipper Felix kochte uns ein leckeres Risotto. Nach dem Mittagessen ging es dann los nach Wilhelmshaven und die Crew \u00fcbte sich zum ersten Mal an der Pinne. Am Nachmittag wurden wir durch einen angenehmen Schauer endlich abgek\u00fchlt und packten sogar kurz das \u00d6lzeug aus. In Wilhelmshaven angekommen machten unser Trainee Vicky und die Teilnehmer\/innen einen Landgang, w\u00e4hrend Felix und Johanna eine erfolgreiche R\u00fccksp\u00fclung des Seewasserkreislaufs der Maschine durchf\u00fchrten, um nach Kleinteilen des am Morgen ausgebauten kaputten Seewasserfilters zu fahnden. Nachdem die Maschine dann wieder voll einsatzbereit war, fischten die Kinder am Abend noch nach Krebsen im Hafenbecken und wir schlossen den ersten Tag mit \u00fcberbackenen Tomatenbroten und einer Runde Werwolf im Cockpit ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Der n\u00e4chste Tag startete mit dem Besuch im Marinemuseum, um das U-Boot und weitere Milit\u00e4rschiffe zu besichtigen und etwas \u00fcber die Historie der Marine zu erfahren. Am Nachmittag machten wir uns dann auf den Weg nach Horumersiel und segelten zum ersten Mal auf diesem T\u00f6rn. Bei der Einfahrt in den Hafen wurden wir von Robben und der Bordtaube \u201eGoofy\u201c begr\u00fc\u00dft und machten uns auf den Weg, um das Schlickwatt zu erkunden. Die Kinder hatten viel Spa\u00df im Matsch und Olis Fu\u00dfspuren f\u00fchrten uns in bester H\u00e4nsel-und-Gretel-Manier \u00fcber die ganze Steganlage.<\/p>\n\n\n\n<p>Fr\u00fch am n\u00e4chsten Morgen ging es f\u00fcr die Wache los nach Cuxhaven, w\u00e4hrend die andere H\u00e4lfte der Crew noch in ihren Kojen schlummerte. Nach und nach gab es f\u00fcr alle Fr\u00fchst\u00fcck an Deck und wir machten erste Bekanntschaft mit der Seekrankheit, die zum Gl\u00fcck nicht lange anhielt. Mittags borgen wir die Segel und liefen in Cuxhaven ein, wo wir die Stadt erkundeten, und Backfischbr\u00f6tchen a\u00dfen. Hier verbrachten wir auch den n\u00e4chsten Tag im Ahoi-Wellenbad mit Strandzugang. Am Abend legten wir ab zu unserem Trockenfallplatz im Neufelder Watt, der uns eine beeindruckende Nacht-Wattwanderung erm\u00f6glichte. Am n\u00e4chsten Morgen ging es dann weiter nach B\u00fcsum und wir konnten wieder die Segel setzen. Es wurden Shantys gesungen und von Seekrankheit war auf der langen Fahrt diesmal kaum die Rede. Ann-Katrin steuerte uns nach B\u00fcsum, wo wir \u00fcberschw\u00e4nglich begr\u00fc\u00dft wurden, denn der Museumshafen hatte lange keine G\u00e4ste mehr gehabt. Wir hatten viel Besuch von seinen Vereinsmitgliedern und f\u00fchrten gute Gespr\u00e4che. Die Gastfreundschaft des Museumshafens war wirklich gro\u00df und wir versprachen, am \u00fcbern\u00e4chsten Tag nochmal wiederzukommen. Am n\u00e4chsten Nachmittag machten wir nach einer Einkaufstour einen kleinen Segelschlag nach Meldorf und wurden auch dort herzlich willkommen gehei\u00dfen. Im Meldorfer Hafenbecken hatten wir endlich Gelegenheit, das Dinghi auszupacken und gingen auch wieder eine Runde schwimmen, unter anderem, um nach dem verklemmten Schwert zu tauchen, wobei wir leider einen altgedienten Schraubendreher versenkten, den wir auch nach ausgiebiger Suche nicht wiederfinden konnten. Nach einem Spieleabend ging es in die Kojen und am n\u00e4chsten Tag wieder zur\u00fcck in den Museumshafen von B\u00fcsum. Aufgrund der Tide machten wir noch einen Zwischenstopp im B\u00fcsumer Yachthafen, um W\u00e4sche zu waschen und zum Strand zu gehen. Nach dem Umlegen in den Museumshafen feierten wir das Bergfest mit leckerer Pizza und Gurkensalat. Am Abend begr\u00fc\u00dften wir unser siebtes Crewmitglied Christian und machten eine kleine Reflektionsrunde \u00fcber die erste T\u00f6rnwoche. Sp\u00e4ter packten wir noch das Fancywork aus und einige gingen auf eine Nachtwanderung.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiter ging es am Sonntag nach Pellworm, wo wir das erste St\u00fcck leider etwas gegen an fahren mussten und zum ersten Mal richtig Welle hatten. Zum Ende des langen Schlages konnten wir aber sehr sch\u00f6n segeln und haben den Sonnenschein genossen. Pellworm war die erste Insel dieses T\u00f6rns und begr\u00fc\u00dfte uns mit wundervollem Wetter und zirpenden Grillen beim Abendspaziergang. Oli kochte knusprige Tortillas f\u00fcr uns, und wir erfuhren bei einer Nachtwanderung auf dem Deich, was es mit der Legende vom Fuchsgeist auf sich hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen besuchten wir das Nationalparkhaus und erfuhren so einiges \u00fcber die Bewohner des Wattenmeers, bevor wir uns auf den Weg zum Pellwormer Leuchtturm machten. Am Abend fuhren wir mit frischgebackenem Schokokuchen von Vicky bei spiegelglatter See in den Sonnenuntergang Richtung Amrum, wo uns am n\u00e4chsten Tag ein Landtag mit Fahrradtour und ausgiebigem Stranderlebnis inklusive Kleckerburgen und Tauchg\u00e4ngen erwartete. Wir beendeten den Sommertag mit einem Grillabend am Amrumer Hafen.<\/p>\n\n\n\n<p>Von Amrum aus ging es auf gro\u00dfe Fahrt nach Helgoland, ebenfalls bei bestem Wetter und unter Segeln. Auf der Hochseeinsel war es wie erwartet sehr voll und wir lagen im P\u00e4ckchen mit einem Fastnet-Race-Teilnehmer, der spannende Geschichten zu erz\u00e4hlen hatte. Am n\u00e4chsten Tag besuchten wir den Lummenfelsen mit Hunderten von Basst\u00f6lpeln und die Lange Anna, bevor es dann an den Strand und schlie\u00dflich f\u00fcr eine hei\u00dfe Schokolade in die \u201eBunte Kuh\u201c ging.<\/p>\n\n\n\n<p>Am letzten Segeltag traten wir den R\u00fcckweg nach Ostfriesland an und legten noch vor Sonnenaufgang in Helgoland ab, um das Seegatt zwischen Wangerooge und Spiekeroog rechtzeitig zu erreichen. In Carolinensiel erwartete uns das gro\u00dfe Hafenfest mit Kirmes und Livemusik, wo wir den Nachmittag und Abend verbrachten. Jason und Vicky machten bei bestem Sommerwetter k\u00f6stliche Pfannkuchen f\u00fcr den letzten Abend. Am Samstag kam dann nat\u00fcrlich das gro\u00dfe Klar-Schiff-machen an die Reihe und wir \u00fcbergaben die Exodus blitzblank an den Sommert\u00f6rn 3, dem wir viel Spa\u00df und gute Reise w\u00fcnschen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 20.07. ging es morgens um acht f\u00fcr uns am Winterlager los, um den Sommert\u00f6rn 1 in Hooksiel abzul\u00f6sen. 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